Geschichte

Die Entstehung des Netzwerks

Der Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen, wie auch der PädagogInnen, wird immer wieder – sowohl in Studien, als auch im subjektiven Empfinden der Betroffenen – als schlecht oder zumindest verbesserungswürdig eingestuft. Viele Anbieter (Firmen, Institutionen, ExpertInnen) sind bestrebt, diese Situation zu verbessern und wollen ihr Angebot zum Thema „Gesundheit“ an die SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern herantragen. Für die Entscheidungsträger in den Schulen ist es mittlerweile jedoch sehr schwer geworden, die Angebote zu unterscheiden und zu bewerten.

Im Auftrag von Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller haben eine Vertreterin der Pädagogischen Hochschule und eine Vertreterin von KIS (Kontakt- Informations- Stelle für schulische Präventionsarbeit) Institutionen in Salzburg zusammengetragen, die sich mit dem Thema Gesundheit und Gesundheitsförderung auseinandersetzen, um das Angebot an Aktivitäten in den Salzburger Schulen zu erheben.

Angebot überschaubar machen

Aus dieser Erhebung ist 2006 das Salzburger Netzwerk „Gesundheitsförderung an Salzburgs Schulen“ entstanden, das mittlerweile von KIS, der Pädagogischen Hochschule, der SGKK und AVOS koordiniert wird. In diesem Netzwerk haben sich die Institutionen zusammengeschlossen, um die vielfältigen bereits bestehenden gesundheitsbezogenen Angebote für Schulen überschaubarer zu machen, Synergien zu nutzen bzw. um an einer Strategie zur Umsetzung der Gesundheitsförderung an den Schulen zu arbeiten. Nachdem die vorhandenen Ressourcen sehr knapp sind, ist es wichtig, diese möglichst effizient und nachhaltig einzusetzen.

Das Netzwerk ist in seiner Gesamtheit kein Entscheidungsträger, da es keine juristische Person ist, jedoch kann der Landesschulratspräsident Empfehlungen aus dem Netzwerk einholen und diese dann unterstützen.

Vernetzung und Gesunde Schule

Zur besseren Vernetzung mit den Schulen wurden 2006 Gesundheitsreferenten an jeder Schule ernannt. Für diese werden regelmäßig Tagungen veranstaltet, um eine Vernetzung und einen Erfahrungsaustausch der Schulen zu ermöglichen.

Mit Unterstützung des Netzwerks wurde schließlich 2006/2007 ein Grundlagenpapier zur Gesundheitsförderung an Salzburgs Schulen entwickelt, dem 2008/2009 ein Strategiepapier bzw. Stufenplan zur möglichen Umsetzung der Gesunden Schule Salzburg – nach dem Vorbild Niederösterreich und der Steiermark - folgte. In diesem sind auch Qualitätskriterien integriert. Diese Kriterien wurden auf Anregung der Bundesinitiative „Gesunde Schule“ von unterschiedlichen Experten erarbeitet und schließlich vom Netzwerk "Gesundheitsförderung an Salzburgs Schulen" für Salzburg adaptiert.